CoverDie preisgekrönte Bestseller-Autorin Joy Fielding erzählt in ihrem neuesten Krimi “Die Katze” die Geschichte einer ambitionierten Journalistin, deren Vorstoß in die Psyche einer Mörderin zur Gefahr für ihre eigene Familie wird.

Charley Webb ist eine alleinerziehende Mutter, die eine erfolgreiche und kontroverse Kolumne für den Palm Beach Post schreibt. Sie verbringt Jahre damit, eine emotionale Wand gegen heftige Kritik, patzige Nachbarn und ihre missbilligende Familie aufzubauen. Als sie einen Brief von Jill Rohmer erhält, einer jungen Frau, die wegen Mordes an ihren drei kleinen Kindern in der Todeszelle sitzt, ist ihr zunächst nicht geheuer: Jill will, dass Charley ihre Biografie schreibt, so dass sie die verborgenen Wahrheiten teilen kann, die während ihres Prozesses nicht ans Licht kamen. Charley erkennt darin die Chance ihres Lebens und willigt ein.

Die anonymen Briefe, die sie von einem wütenden Leser erhält, haben Charley bisher nicht weiter beunruhigt – doch nun entwickeln sie sich zu entsetzlichen Drohbriefen, die den Tod ihrer Kinder androhen. Charley ist außer sich vor Angst und beginnt einen Wettlauf gegen die Zeit, um ihre Kinder zu retten. Denn Jill hatte einen Komplizen…

“Die Katze” lebt von komplexen Charakteren und einem geschickt konstruierten Plot voll von Intrigen und bösen Machenschaften. Ich bin seit “Lauf, Jane, lauf” ein Fan von Joy Fielding und musste ihren neuen Krimi deshalb sofort haben. Und er hat meine Erwartungen an Spannung und Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite erfüllt. Besonders gut fand ich es, dass die Hauptfigur Charley Webb im Laufe der Geschichte eine Wandlung durchläuft, wie sie eine positive Beziehung zu ihrer Mutter und ihren Nachbarn aufbaut, die ihre Nase immer überall hineinstecken müssen – erst im Laufe des Geschehens merkt Charley, wie positiv das sein kann.

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Joy Fielding im Interview